CFA Institute und European Capital Markets Institute gründen Arbeitsgruppe
European Investors Working Group (EIWG) soll Investoreninteressen bei der Reform der Finanzmarktregulierung vertreten
02.07.2009 -
Das CFA Institute und das European Capital Markets Institute haben die European Investors Working Group (EIWG) gegründet, um Investoreninteressen im aktuellen Reformprozess der Finanzmarktregulierung effektiv zu vertreten. Ziel der Arbeitsgruppe ist es „einen aktiven Beitrag bei der Schaffung eines effektiven und weltweit wettbewerbsfähigen europäischen Regulierungsmodells zu leisten“. Die EIWG kontituierte sich am 30. Juni in Brüssel.
Träger der EIWG sind das CFA Institute Centre for Financial Market Integrity und das European Capital Markets Institute (ECMI), eine unabhängige Einheit des Centre for European Policy Studies (CEPS), einer der Think Tanks in der Europäischen Union. Vorsitzender der gemeinsamen Arbeitsgruppe ist Fabrice Demarigny, Head of Capital Markets von Mazars und früherer Generalsekretär des Committee of European Securities Regulators (CESR).
Gemeinsames Sprachrohr
Charles Cronin, Leiter des CFA Institute Centre für die EMEA-Region mit Sitz in London, sagte: „Der politische Prozess geht mit rasantem Tempo voran und die Spielräume für regulatorische Reformen waren niemals breiter. Daher ist es uns wichtig, dass die Anliegen professioneller Investoren bei der Erarbeitung, Diskussion und Umsetzung regulatorischer Änderungen Gehör finden. Diese Änderungen werden große Auswirkungen auf alle Gruppen von Investoren haben.“ Karel Lannoo, CEO des Centre for European Policy Studies (CEPS) ergänzt: „Im Zuge der Reform ist es wichtig, die vorhandenen regulatorischen Rahmenbedingungen für Investoren in der Europäischen Union zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge einzureichen. Es ist ein Fehler zu glauben, Regierungen können alles kontrollieren. Daher sollten auch sich selbst regulierende Organisationen in diesem Umfeld weiterhin eine bedeutende Rolle spielen.“
Autor(en): bankmagazin.de