Mit „wave“ fit für die Zukunft
28.07.2010 -
Mit "wave" startet die GAD eG das Zukunftsprogramm für die Informationstechnologie ihrer Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wave steht für "webbasierte, anwendungsorientierte, verbundweite Entwicklungsplattform" und soll die IT in den Banken nachhaltig optimieren.
"Durch den konsequenten Einsatz der heute vorhandenen browserbasierten Technologie sollen sämtliche Anwendungen zukünftig zentral über das Rechenzentrum bereitgestellt werden. Damit soll die Komplexität der Technologie vor Ort in den Banken massiv abgebaut und die IT wesentlich vereinfacht werden", so Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD.
Über die notwendigen Netzstrukturen verfügen die GAD-Banken bereits heute. Mit ihrem Zukunftsprogramm will die GAD für die Banken ein Kostensenkungspotenzial von rund 80 Millionen Euro jährlich ab 2012 erreichen.Schlanker, schneller und einfacher soll die IT in Zukunft für die rund 450 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet der GAD gestaltet sein. Lederer: "Heute sind die Arbeitsplätze in den Banken auf Basis der Client-Server-Technologie zu 100 Prozent so genannte Fat Clients – vollgepackt mit Anwendungen und Software-Lösungen. Den Standard-Bankarbeitsplatz der Zukunft stellen wir uns als schlanken Arbeitsplatz vor – ohne Server, ohne zusätzliche Software und ohne sonstige Technik."
Derzeit arbeitet die GAD in enger Zusammenarbeit mit 14 Referenzbanken aus dem Kreis ihrer Mitglieder und Kunden daran, die Anforderungen zu eruieren. "Unsere Hauptaufgabe wird nun darin bestehen, bank21 weiterzuentwickeln und gemeinsam mit den Banken einen browserfähigen Arbeitsplatz zu definieren", erläutert der GAD-Vorstandsvorsitzende die nächsten Schritte. Ab 2012 wird dieser browserbasiert in den Banken zur Verfügung stehen.
"Die Technologie der Zukunft wird webbasiert sein", ist Lederer überzeugt. "Mit unserem Zukunftsprogramm "wave" werden wir die genossenschaftliche IT heute schon für morgen rüsten und unsere Banken nachhaltig im Wettbewerb unterstützen. Mit diesem Programm setzen wir außerdem unsere konsequente Kostenpolitik der letzten Jahre fort und eröffnen den Banken signifikante Einsparpotenziale."
Quelle: GAD eG
Autor(en): Bankmagazin