GAD mit erstem Cloud-Bankenverfahren
27.01.2011 -
Der Bank-IT-Spezialist GAD entwickelt derzeit gemeinsam mit der IBM Deutschland GmbH das Kernbankverfahren bank21 zu einer webfähigen Service Cloud weiter.
Mit der neuen Anwendung sollen schnelle Services der Banken-IT direkt aus dem Browser generiert werden können. Das kann durch weniger Hardware in der Fläche vor allem die IT-Gesamtkosten der Banken reduzieren, die solche Services einsetzen. Die Lösung wird erstmals auf der kommenden CeBIT-Fachmesse vom 1. bis 5.März in Hannover vorgestellt. Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD eG, weiß: "Die derzeit zumeist verwendeten Client-Server-Technologien der Banken werden immer komplexer und sind für die Institute nur noch schwer zu managen." Einige Banken verfügten daher sogar bereits über eigene kleine Rechenzentren vor Ort.Cloud Services wie die neue GAD-Entwicklung können Banken dabei helfen, die Komplexität der hauseigenen Banken-IT zu reduzieren und gleichzeitig die eigene Vertriebsstärke zu verbessern. Durch den Einsatz browserbasierter Technologie stellt GAD künftig sämtliche bankfachlichen Anwendungen zentral über das GAD-Rechenzentrum bereit. Webbasierte Banking-Lösungen wie bank21 von GAD bringen als Kernbanklösung nach Meinung von Lederer den Banken "mehr Mobilität, hohe Sicherheit" und helfen ihnen so, sich stärker auf ihr Kerngeschäft der Beratung zu konzentrieren. Die bank21-Lösung soll zukünftig an 60.000 Bankarbeitsplätzen der Volks- und Raiffeisenbanken, in weiteren Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie bei Privatbanken und Sonderinstituten im Einsatz sein. Bankmitarbeiter profitieren aus GAD-Sicht von neuen Bedienfunktionen und mehr Benutzerfreundlichkeit sowie personalisierten Anwendungsbereichen, die unabhängig vom Arbeitsplatz betreiben werden können.
Mit Spannung wird vor diesem Hintergrund der eventuelle Zusammenschluss der GAD mit der zweiten verbliebenen Rechenzentrale des genossenschaftlichen Finanzverbunds, Fiducia, beobachtet. Volks- und Raiffeisenbanken versprechen sich Synergien von einer Verschmelzung und sehen Kostenersparnisse im Vordergrund, da die IT einer der größten Kostenblöcke der Banken ist. Hinter beiden Zentralen stehen dem Handelsblatt (2.11.2010) zufolge allein insgesamt 4000 Mitarbeiter als IT-Dienstleister. Bereits Mitte 2009 war seitens der Rechenzentren eine mögliche Fusion - nach einem ersten Anlauf bereits vor fünf Jahren -im Gespräch. Mehr zur neuen bank21-IT-Lösung von GAD unter
Autor(en): Eva-Susanne Krah