Unerlaubte Finanzprodukte-Werbung bei 6 von 10 Deutschen
27.04.2011 -
Vergangenes Jahr haben knapp 61 Prozent der Deutschen Werbung für Finanzprodukte erhalten, ohne zuvor eingewilligt zu haben. Laut einer repräsentativen Studie von KWF Business Consultants sind drei Viertel der Adressaten verärgert über eine unfreiwillige Kontaktaufnahme per Telefon, Post oder E-Mail.
Laut Studie lehnt jeder dritte Deutsche Werbung für Finanzprodukte ab - unabhängig von einer Kundenbeziehung mit dem Unternehmen. 20 Prozent der Befragten wären allerdings mit Werbung einverstanden, wenn sie selbst die Kontaktaufnahme und den Kanal, über den sie die Werbung erhalten, bestimmen könnten.
Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) dürfen personenbezogene Daten von Kunden generell nicht ohne deren Erlaubnis für Werbeaktionen weiterverwendet werden. Zu diesen Daten zählen unter anderem „Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse" (§3 Abs. 1 BDSG). Die Verantwortung für den gesetzeskonformen Umgang, der die Erhebung, Verarbeitung, Nutzung, Übermittlung und Überwachung umfasst, trägt der Vorstand bzw. die Geschäftsführung, die in operativen Fragen von einem Datenschutzbeauftragten unterstützt werden.
Quelle: KWF Business Consultants S.A.
Bildquelle: © Stephanie Hofschläger / PIXELIO,
Autor(en): Bankmagazin