Das eigene Heim ist keine Frage des fortgeschrittenen Alters
30.11.2011 -
Ob die Finanzkrise ein Auslöser ist oder die eigene Immobilie generell einfach im Trend liegt, darüber lässt sich streiten. Laut einer Online-Studie des Mannheimer Baugeldvermittlers HypothekenDiscount unter 1.000 Deutschen sind lediglich 5 Prozent der Meinung, dass der Kauf einer Immobilie lediglich etwas für Ältere sei. 80,9 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.
„Der Immobilienkauf ist für Deutsche keine Frage des fortgeschrittenen Alters“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Galt vor 10 bis 15 Jahren noch bei vielen Jüngeren die Devise „Aktie statt Eigenheim“, habe sich das Blatt gewendet. „Die Sicherheit von Sachwerten wie von Immobilien wiegt spätestens seit der jüngsten Finanzkrise schwerer als das lange Zeit angestaubte Image der eigenen vier Wände“, sagt Oppel. Zudem habe in den vergangenen Jahren die Eigentumswohnung deutlich an Attraktivität gewonnen. „Wohneigentum bedeutet nicht mehr zwangsläufig die Doppelhaushälfte im Vorort, sondern auch das Loft oder ein City-Appartment als Eigentumswohnung“, erklärt Oppel.
Nicht zuletzt die niedrigen Hypothekenzinsen und spezielle Darlehen hätten Immobilieneigentum in der jüngsten Vergangenheit zu einer interessanten Investmentoption für jüngere Menschen gemacht. „Vor 20 Jahren war der Bausparvertrag der Inbegriff der Spießigkeit und die Fahrkarte ins Eigenheim. Heute gibt es spezielle Darlehen wie die Familienhypothek oder Kredite mit höheren Beleihungsausläufen und langen Zinsbindungen, die auch Jüngeren mit weniger Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen“, so Oppel.
Quelle: HypothekenDiscount
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Autor(en): Bankmagazin