Editorial: Glanz verloren
So ganz unbekannt dürfte Investmentbankern die aktuelle Situation nicht vorkommen. Das Image, das das Investmentbanking beim Rest der Welt genießt, lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Gute Zeiten bedeuten Ruhm oder wenigstens Neid, schlechte Zeiten Wut oder ein „Ich hab’s gewusst, dass das nicht gutgeht“. Nun sieht es so aus, als sei der Glanz der sagenumwobenen New Yorker/Londoner/Frankfurter Welt für alle Zeiten dahin. Das wohl nicht – aber ob es mittelfristig wieder zu Deals jener Größenordnung und Gestaltung kommen wird und darf, die der Finanzkrise vorausgingen bzw. sie mit verursacht haben, kann bezweifelt werden.
Autor(en): Stefanie Kraus
Quelle: Ausgabe Nr.: 2012-02
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